Fahrzeug
Das Fahrzeug samt Akkuschrauber wird in einer Box, die die max. Maße von 78x52x30cm hat, an den Start getragen und in einen fahrtüchtigen Zustand transformiert. Für die Transformation stehen maximal 3 Minuten zur Verfügung. Dabei darf die Box Teil des Fahrzeugs sein. Das Fahrzeug darf nur mit einem Akkuschrauber betrieben werden und muss Platz für mindestens eine Fahrerin bzw. einen Fahrer  bieten.  Es muss mehr als eine Spur haben, also keine Fahrräder, und es darf kein Kleinstfahrzeug wie z.B. ein Skateboard sein, bei dem keine Transformation notwendig ist. Die Fahrzeuge müssen selbst entworfen und vollständig selbst gebaut werden. Das Modifizieren handelsüblicher Fahrzeuge ist nicht zugelassen. Die Fahrzeugbreite darf nicht mehr als 900 Millimeter betragen. Mit welchem Akkuschrauber gefahren wird ist noch offen. Die Fahrzeuge sollen zuvor auf der Website präsentiert werden. Aus diesem Grund müssen aussagekräftige Abbildungen oder Skizzen der Fahrzeuge eingereicht werden.
 
Team
Ein Team darf aus bis zu sechs Studierenden bestehen. Pro Hochschule dürfen nicht mehr als zwei Teams teilnehmen. Mehrere Fahrer bzw. Fahrerwechsel sind möglich.
 
Teambox
 
Zur Präsentation steht jedem Team eine Teambox zur Verfügung. Diese kann von jedem Team selbst gestalten werden. Für Regen-oder Sonnenschutz in den Teamboxen ist das jeweilige Team selbst verantwortlich.
 
Rennablauf

Die Transformation des Fahrzeugs wird einmal vor dem Beginn des ersten Rennens durchgeführt und zeitlich erfasst. Am Start darf das Fahrzeug von einer Person aus dem Team angeschoben werden. Die Anschiebestrecke beträgt fünf Meter, gemessen wird am vordersten Punkt des Fahrzeuges. An der Startline beginnt die Anschiebestrecke. Während der Anschiebephase dürfen die Fahrzeuge sich nicht gegenseitig behindern. Bei einem Anschiebefehler gibt es zehn Strafsekunden, die zur Rennzeit addiert werden. Während des Rennens ist mindestens und maximal ein Akkuwechsel in der Boxengasse durchzuführen. Das Fahrzeug muss dort vom Fahrer selbst zum Stehen gebracht werden. Das Fahrzeug muss also eine Bremse haben. Der Boxenstop (Akkuwechsel) kann aus taktischen Gründen vom Team innerhalb des Rennens selbst zeitlich bestimmt werden. Danach kann das Fahrzeug wieder fünf Meter angeschoben werden. Es gibt keine Spurbegrenzung auf der Strecke. Die Fahrzeuge können ihre Linie frei wählen und den gesamten Rennstreckenbereich nutzen. Darüber, wer innen und außen startet, entscheidet die Münze. Alle nutzbaren Bereiche werden ausreichend gekennzeichnet. Offensichtliche gegenseitige Behinderung, wie z.B. das Nicht-Vorbeilassen eines sehr viel schnelleren Fahrzeuges oder das absichtliche Berühren des Kontrahenten werden mit einer 5 Sekunden, im Falle des absichtlichen Berührens, mit einer 10 Sekunden Strafe geahndet. Der Wettkampf beginnt pro Rennen mit der Ausgabe der Akkuschrauber samt aufgeladenem Akku an die Teams. Sobald die Teams am Fahrzeug sind, erfolgt ein Zeichen zum Einbau der Akkuschrauber an der Startlinie, hierfür stehen 60 Sekunden zur Verfügung. Dann erfolgt das Startsignal.

 
 
Kategorien
Bei dem Rennen geht es nicht nur um Geschwindigkeit, sondern auch Kniff, Karacho, Pracht und Verwandlung
Beim Akkuschrauberrennen kann man in folgenden Kategorien
gewinnen:
 
1. Karacho > Geschwindigkeit
Ganz einfach: Der Schnellste gewinnt.
 
2. Kniff > Technik & Gestaltung (Fachjuryurteil)
Die technische und gestalterische Lösung wird von einer Fachjury beurteilt. Die Fachjury setzt sich aus den betreuenden Dozent/inn/en der Teams zusammen. Pro Team ist ein Betreuer zugelassen. Für das eigene Team darf keine Stimme abgegeben werden.
 
3. Pracht > Gesamteindruck (Publikumswertung) Der Gesamteindruck von Fahrzeug, Fahrer und Team bzw. Teambox werden vom Publikum bewertet. Disqualifikation Sämtliche Verstöße gegen die genannten Teilnahmebedingungen können zur Disqualifizierung durchdie Rennleitung führen. Das Urteil des Schiedsrichterteams ist anzuerkennen. 4. Verwandlung Die benötigte Zeit für den Aufbau des Fahrzeugs aus der Box heraus